Dienstag, 3. Dezember 2013

Die Tribute von Panem 2 - Catching Fire

Zuerst einmal: Wenn ihr die Bücher gelesen habt und dazu vielleicht sogar noch echte Fans der Triologie seid, solltet ihr wahrscheinlich besser nicht weiterlesen. Denn ich war mehr als enttäuscht am Samstag, als wir uns nach einigem hin und her endlich den zweiten Teil im Kino angeguckt haben.


Bis zur Pause hatte ich das Gefühl, das noch gar nichts richtig passiert ist. Aber ich hatte Hoffnung, die Hoffnung, dass es bald los geht, also so richtig. Und ich habe gewartet und gewartet und immer wieder einen Seitenblick auf meinen Schatz geworfen, der mir immer wieder sagte, wie langweilig er den Film doch findet. Und auf einmal da war Schluss. Mitten im Film, hatte ich jedenfalls das Gefühl. Und ich dachte so: "Nä, das ist doch jetzt nicht das Ende, jetzt KANN einfach noch nicht der Abspann kommen.". Aber er kam. Und ich war wütend, so richtig pampig und motzig. Ich hasse Filme, mit offenem Ende. Und das war nicht mal ein offenes, das war für mich gar keins.

Ein Ende, selbst, wenn man nicht genau weiß, wie's weiter geht, muss ein halbwegs positives Gefühl vermitteln. Hier war es Wut und Trauer. Und das nehme ich dann mit und bin wütend. Aber dazu gehe ich doch nicht ins Kino! Das werde ich auch nicht tun, um mir den dritten Teil anzusehen.

Für alle, die jetzt denken, was ich für eine olle Meckerkuh bin, ein einziger Satz zu meiner Verteidigung: Ich habe das Buch nicht gelesen, kenne die weitere Handlung nicht und habe hier nur subjektiv bewertet, wie ich den FILM empfunden habe.

Vielleicht hilft das ja dem ein oder anderen von euch, der auch nicht unbefriedigt aus dem Kino rausgehen möchte. Und mit befriedigt meine ich, mit sich selbst und dem Film im Reinen.

Ich wünsche euch noch einen schönen (Fußball-) Abend, eure Anna

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